THE ANTI DOCTRINE
ONE BULLET LEFT
WILLSCHREY
BAD DELIVERY
UNTAMED
WHERE HORIZON ENDS
LONGING FOR TOMORROW
PITFALL
NASTY
AFFECTIVE INSANITY
TWO MINUTE SILENCE
ABOVE OUR DISTANCE
50 STITCHES TO SALVATION
COCOON
SPIRIT OF THE FUTURE SUN
RIGHT WAY TO FALL
IN FULL STRENGTH
H.A.L
NEW NOISE CRISIS
OLEMUS
SNAP DECISION
CAR STAY HOME
RIOTBEATSHOT
CUCUMBA POO
ELEVATOR STUNT TEAM
WHERE HORIZON ENDS
SECLUDED
MURDOCK
STRAIGHT FORWARD
DISRUPTIVE MINDS
SKYLINE SYMMETRY
EAR-O-TATION
UNION HILLS
KING BONGO BONGO'S SILLY SUICIDE CIRCUS
«Rockmarathon»: Plattform für Musik der Jugendlichen
Düren. Viel Ausdauer war am
Samstag von den Zuschauern im Komm-Zentrum gefragt, als die Bühne
zehn Stunden lang zehn verschiedenen Rockbands gehörte. Beim
«Rockmarathon» kamen junge Musikfans voll auf ihre Kosten.
Kein Wunder, denn von Alternative-Rock über Metalcore bis Screamo
war für jeden Geschmack etwas dabei. Einen gelungenen Start
lieferten die Alternative-Rocker «Inspected by Nine» nachmittags um
14 Uhr. Unter viel Beifall lief zum Abschluss die Metal/Hardcore
Band «Secluded» um Mitternacht ins Ziel ein. Jede einzelne der zehn
Bands überzeugte und beeindruckte auf ihre eigene Weise und wurde
vom Publikum mit lautem Beifall gefeiert.
Veranstalter: «Sumo»
Dabei war es kein Zufall, dass die meisten teilnehmenden Bands aus
dem Kreis Düren kommen. Veranstaltet wurde das Ganze nämlich zum
wiederholten Male von der Dürener Musikinitiative «Sumo» (Support
your Music Organisation), die sich bereits seit vier Jahren für
lokale Bands aus Düren stark macht. «Das Beste am Rockmarathon ist,
dass Jugendlichen eine Plattform gegeben wird, um ihre eigene Musik
präsentieren zu können», sagt Sandra Stephan von «Sumo». In Düren,
so Stephan, habe so etwas immer gefehlt. Diese Meinung vertritt auch
die 16-jährige Shelly Simons, der mit ihren Freundinnen die prima
Stimmung im Komm-Zentrum gefällt. «Wir brauchen in Düren mehr
Musikveranstaltungen wie diese», sagt sie.
Ein voller Erfolg
Der Keller des Komm-Zentrum war rund um die Uhr mit begeisterten
Rockfans gefüllt. Es wurde getanzt, gesungen und natürlich gerockt.
Das Alter der Zuschauer variierte zwischen 14 und 25 Jahren, aber
auch Rockfreunde der älteren Generationen waren vertreten. Ob Jung
oder Alt, man war sich einig: Der Rockmarathon war ein voller
Erfolg.
Düren.
Zehn Bands, zehn Stunden Musik und das Ganze für nur fünf Euro
Eintritt: Es ist ein wahrer «Rockmarathon», der unter selbigem Motto
am Samstag, 20. September, im «Komm»-Zentrum an der
August-Klotz-Straße über die Bühne geht.
Und es ist eine
junge Alternative zum Dürener Stadtfest, das parallel an diesem
Wochenende in der Innenstadt stattfinden wird und jede Menge Musik
verspricht. Nur eben nicht für die Dürener Jugend und Freunde der
härteren musikalischen Gangart.
Zumindest war das im vergangenen Jahr so, als die Dürener
Musikinitiative «Support your Music Organisation» (SUMO) die Idee
hatte auch junge Dürener Bands auf dem Stadtfest auftreten zu
lassen. «Beim Stadtfest treten viele Coverbands auf, es gibt aber
eigentlich nichts für Jugendliche», sagt Bernd Neffgen von SUMO.
Dabei sei mit Bühnen und Technik, die nicht rund um die Uhr genutzt
werden, die nötige Infrastruktur vorhanden gewesen, um weitere Bands
auftreten zu lassen.
Erfolglose Bewerbung
Bernd Neffgen und seine Mitstreiter bewarben sich offiziell bei
der IG-City, um im Rahmen des Stadtfestes ein Konzertprogramm für
jugendliche Musikfans auf die Beine zu stellen. Neffgen: «Wir haben
keine Antwort bekommen.»
Kein Grund jedoch den Kopf in den Sand zu stecken: «Dann machen wir
eben selber was», hieß es schnell im Hause SUMO, wo man sich ohnehin
auf die Fahnen geschrieben hat, die Dürener Musikszene zu fördern.
Die erste Auflage des Rockmarathons im vergangenen Jahr war auf
jeden Fall ein voller Erfolg: «Das ,Komm´-Zentrum platzte aus allen
Nähten», erinnert sich Neffgen. Beim zweiten Rockmarathon soll sich
das natürlich, wenn möglich, wiederholen.
Am musikalischen Programm soll es jedenfalls nicht liegen, hat man
doch zehn Bands zusammengetrommelt, die bis auf eine Gruppe alle aus
der Dürener Region kommen. Geboten wird vom akustischen Singer und
Songwriter bis hin zum härtesten Metal für jeden Geschmack etwas.
Los geht es bereits am frühen Nachmittag ab 14 Uhr, bis spät in die
Nacht hinein dröhnen dann die Gitarren.
Die Bühne im «Komm» entern die Alternative-Rocker «Inspected By Nine»,
die Trash-Rocker «The Harazz» und die Rockgruppe «Citizens Voice».
Gefühlvolle Töne versprechen «A Whole String Of Dialogues», während
die Gruppe «Metal Wrath» hält, was ihr Name verspricht. Heavy Metal
gibt es auch von «Dead Reckoning» zu hören, noch eine Spur härter
wird es mit «Cold Blood», die sich dem Death Metal verschrieben
haben. Zwischen den Koordinaten Metal und Hardcore bewegen sich «Angels
and Enemies» aus dem Köln/Bonner-Raum, wie auch die Dürener Bands «Where
Horizon Ends» und «Secluded». Letztere stellen beim Rockmarathon ihr
neues Album vor, die Gruppen «Metal Wrath» und «Cold Blood» feiern
ebenfalls ihre «Releaseparty».
Ein Abend für Anhänger der lauten Musik
Vier Nachwuchsgruppen feiern im Komm eine Party. Dürener Formation bringt viele Freunde mit.
Wummernder Bass, krachende Beats und fetzige Riffs: Trotz Kirmesfinale strömten am Samstagabend viele Anhänger der lauten Musik zum „SUMO“-Konzert ins Komm-Zentrum. Die Musikinitiative für Nachwuchsbands hatte vier Gruppen eingeladen, die bei saunaähnlichen Temperaturen zusammen mit den Fans eine große Party feierten.
Eröffnet wurde das Konzert von der Dürener Nachwuchsband „Try to infect“, die sich viele Freunde zur Unterstützung mitgebracht hatte und ihre Feuertaufe mit Bravour bestand. Mit ihren stark metallastigen Songs heizten die Musiker den Zuhörern kräftig ein und ließen die Mauern an der Pleußmühle gehörig wackeln. Weiter ging es mit „Disabused“ aus Saarbrücken. Die Band bot Hardcore vom Feinsten.
Das Konzert stand aber vor allem im Zeichen von Secluded“, die ihre neue Scheibe live präsentierten. „Of dying grotesque beauty“ heißt die sieben Songs große EP der fünf Dürener, die in Zusammenarbeit mit „SUMO“ entstanden ist und bereits die dritte Veröffentlichung der Band ist. Headliner des Abends waren die vier Akteure von „Distance In Embrace“, die bereits ihr viertes Gastspiel in Düren gaben. Die Gruppe aus Minden, deren zweites Album „Utopia versus Archetype“ unlängst auch in Großbritannien veröffentlicht wurde, kombiniert melodieträchtigen Punkrock geschickt mit metallastigen Riffs. Der Auftritt im Komm war für die Musiker, die seit der Jahrtausendwende durch die Nation rocken, zugleich auch der Auftakt zu einer dreiwöchigen Deutschland- und England-Tour.
In der Rurstadt wird auch in Zukunft weiter gerockt: Beim Dürener Stadtfest wird „SUMO“ den jungen Leuten ein Alternativprogramm mit viel Rock und Metal präsentieren, wie Dominik Szelinski von der Musikinitiative bereits durchsickern ließ. Ab 15 Uhr werden am Samstag, 15. September, insgesamt zehn Bands aus der Region im Komm aufspielen.
CD wird mit Konzert gefeiert
Dürener Musikinitiative S-U-M-O veröffentlicht neuen Sampler mit 18 Bands
Freunde der härteren musikalischen Gangart können sich dieses Wochenende rot im Kalender anstreichen: Die Dürener Musikinitiative S-U-M-O (Support Your Music Organisation) veröffentlicht morgen offiziell ihren dritten CD-Sampler mit 18 Bands aus ganz Deutschland und darüber hinaus. Gefeiert wird das ab 20 Uhr mit einem Konzert im KOMM, bei dem fünf Bands mit lauten Gitarren die Grundfeste des Zentrums erschüttern werden lassen.
„Cocoon“, „Bad Delivery“, die Dürener „Where Horizon Ends“, „One Bullet Left“ und „Willschrey“ rocken das KOMM. Zu ihnen gesellen sich auf dem Sampler Newcomer und bekanntere Gruppen wie die Münsteraner „Willschrey“ oder die Aachener „Longing For Tomorrow“. Abwechslung ist bei der Vielzahl der Bands garantiert. Die musikalische Ausrichtung des Samplers folgt einem roten Faden: Die jungen Bands bewegen sich alle im Spannungsfeld des Hard- und Metalcore, in den fast 80 Minuten Spielzeit des Silberlings gibt es mit dröhnenden Gitarren und röhrenden Sängern ordentlich was auf die Ohren.
„Dieses Mal sind bewusst nicht alle Musikrichtungen auf dem Sampler vertreten,“ betont S-U-M-O –Mitglied Dominik Szelinski die Neuerung des Sampler-Konzepts. „Wir wollen die übrigen Bands aber nicht aus dem Raster fallen lassen, der nächste Sampler soll sich speziell an Rock-, Pop-, Indie- und Punkrockbands richten,“ ergänzt Kollege Bernd Neffgen.
Dieses Mal ist mit den jungen Metalcorelern „Where Horizon Ends“ nur eine Dürener Band mit von der Partie. Dass nicht mehr Dürener Gruppen auf dem Sampler vertreten sind, war allerdings nicht beabsichtigt. „Unser Aufruf ging an alle Dürener Bands, viele gehen aber jetzt erst ins Studio, waren mit ihren Aufnahmen bereits auf dem letzten Sampler oder mit ihren alten Aufnahmen nicht mehr zufrieden,“ erklärt Szelinski. Über mangelnde Bewerbungen für einen Platz auf dem dritten Sampler konnte das S-U-M-O –Team nicht klagen, an die 100 Bands meldeten Interesse an.
Der Clou des Samplers ist, dass durch die unterschiedlichen Herkunftsregionen der Bands ein bundesweiter Vertrieb gesichert ist, und die Newcomer so die Möglichkeit haben, über regionale Grenzen hinaus bekannt zu werden.
"Andere haben eine Modelleisenbahn"
Die private Initiative S-U-M-O will Schwung in die Dürener Musiklandschaft bringen und junge Bands bekannt machen
Jetzt, wo die Fußball-WM-Flaggen langsam gestrichen werden, wird es Zeit, sich nach neuen Freizeitbeschäftigungen umzusehen. Musizieren beispielsweise. Aber nicht diese Schubert-Chopin-Wohnzimmerkonzert-Schiene zur Weihanchtszeit. Eher etwas fetzigeres. Haben Sie heute schon was vor? Prima! Dann werden Sie doch einfach Rockstar. Drücken Sie ihren Freunden Instrumente in die Hand, springen Sie in eine abgerissene Lederkluft, machen Sie ein paar Fotos von sich vor einem Industriedenkmal - fertig ist die Laube. Das Lied texten Sie auf dem Weg zum Plattenstudio. Oder?
Tipps für die Karriere gibt es übrigens seit zwei Jahren von S-U-M-O, einer Gruppe junger Musikschaffender und -fans, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bewegung in die Dürener Musiklandschaft zu bringen und junge Bands auf ihrem - meist steinigen - Weg zu begleiten und zu fördern. Ein Anruf bei S-U-M-O genügt für den Weg in den Plattenhimmel. So ist es doch, oder?
"Nein, ganz so einfach ist das nicht", lacht der 24-jährige Student Dominik Szelinski, der gleich zu Anfang klarstellt: "Wir kennen kein Patentrezept, um aus bislang unbekannten Gruppen in drei Wochen Stars zu machen. Wir machen auch keine Versprechungen." Musik sei harte Arbeit, die neben Talent vor allem eins brauche: Geduld. Was die Mitglieder der privaten Initiative aber machen können und wollen: Sie greifen Bands unter die Arme. "Ich mache jetzt selber 15 Jahre Musik - und oft genug gab es Enttäuschungen. Wir wollen den jungen Bands auch dabei helfen, unsere Anfangsfehler gleich zu vermeiden und die Sache nicht so blauäugig zu sehen", erklärt S-U-M-O-Mitglied, Musiker und Lehramtsstudent Bernd Neffgen.
Die Mitglieder der privaten Initiative helfen Bands unter anderem ber der Gestaltung von Logos, geben Tipps für das Outfit, die Klamotten, das Auftreten und sie haben sogar einen Ratgeber für Bewerbungen erarbeitet. Zum Leistungskatalog gehört auch ein Band-Coaching und ein Fotoshooting, das Erstellen einer Homepage im Internet und Visitenkarten. Professionelles Auftreten sei Pflicht in der Branche - auch, oder gerade für Anfänger. "Gute Musik wird nur in Verbindung mit guter Vermarktung bekannt", sagt Dominik. "Wenn dich keiner kennt, lädt dich auch keiner ein."
So wundert es kaum, dass S-U-M-O sich auch um die Plakate der Bands kümmert, Konzerte organisiert und sogar Touren auf die Beine stellt. Sogar ein Presswerk für CDs hat die Initiative "an der Hand". Mehrfach im Jahr veranstaltet die Initiative Konzerte im Dürener Komm-Zentrum. "Zu unserer Aufgabe gehört es ja auch, Bands bekannt zu machen, ihnen ein Forum zu geben", betont Bernd Neffgen. Egal, was sie machen, die S-U-M-O-Truppe macht es gratis. "Es gibt keine versteckten Gebühren, keine Forderungen", verspricht Sandra Stephan von der Gruppe. "Wir wollen nicht meckern, sondern Missstände in der Musikszene beseitigen", betont Dominik. Da sie sich selber zur Szene rechnen, machen sie es ehrenamtlich. Das sei Ehrensache. Dominik: "S-U-M-O ist unser Hobby. Andere haben eine Modelleisenbahn - wir machen eben unser Ding." Jüngster Erfolg ist eine CD, auf der 16 Gruppen ihre Lieder präsentieren.
Gefördert wurde dieses Projekt von der Bürgerstiftung Düren. Die Erlöse des Verkaufs und der Konzerte gehen an die Gruppen und an S-U-M-O, die das Geld für neue Projekte einsetzt. "Wir leben von der Hand in den Mund", sagt Dominik. Ein Musikerleben eben!
Es war mal wieder ein rundum gelungener Abend, der vom Sound angefangen über das Line-Up bis hin zum Ablauf wieder einmal keine Wünsche offen ließ. Alles wie immer erste Sahne, dafür hatte das S-U-M-O -Team gesorgt!
Heavy-Metal-Bands ließen die Gewölbe des "Komm" erzittern
Flackerlicht, harte Beats, der Boden vibriert:Heavy Metal war am Wochenende im „Komm“-Zentrum angesagt. Die Musikinitiative SUMO hatte Bands der lokalen Szene eingeladen. Den Auftakt machte am Freitagabend „Elevator Stunt Team“ (Foto). Eigens fürs Festival komponierte Stücke wie „Es ist fünf vor zwölf“ fanden Beifall beim Publikum. Leider ließen technische Probleme den Auftritt immer wieder in Gefahr geraten. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. „Where Horizon Ends“ traten auf die Bühne, gefolgt von den Metalern von „Downfall“. Höhepunkt des Freitagsprogramms waren schließlich „Recbow und „Farewell to Words“. Auch am Samstag kamen die Fans auf ihre kosten mit Bands wie „Fire in the Attic“, „The Anti Doctrine“, Straight Forward“, „Torna Apart” und “New Noise Crisis”.
„Ihr Redakteure habt’s leicht. Sitzt vor euren Bildschirmen, wartet dass Euch die Leute was reinschicken und macht dann Häkchen dran.“ Mancher macht es sich mit unserer Arbeit sehr leicht. Dabei gibt es Termine, die fordern den ganzen Redakteur. Das Metalkonzert zum Beispiel im „Komm“. Der Kollege war abends da, um ein Foto zu machen und sich ein bischen anzusehen. Der Erfolg: Ein Hörstürz ob der lauten Töne. Nun ist der Kollege eher ein Vertreter der feinsinnigen Musik, ein Tänzer obendrein. Für ihn muss es ein Kulturschock gewesen sein. Trotzdem hat er durchgehalten. Also: Alle die meinen, unser Job sei einfach, die können für uns vom nächsten Metal-Konzert in Düren berichten. Aus der ersten Reihe natürlich.
Von vorne bis hinten ein voller Erfolg! Die Mischung der Bands war ausgewogen aber dennoch abwechslungsreich und der Sound war außerordentlich gut, ebenso wie die Durchführung und die gesamte Organisation! Und das Publikum dankte es dem S-U-M-O-Team mit ordentlichen Mosheinlagen und fairem Verhalten, denn bis auf die paar Gegenstände wie Snaredrum oder Mikroständer ging nichts zu Bruch.
Sehr gute Bands, eine perfekte Organisation, eine angenehme freundliche Atmosphäre und mit 8 Euro Tages- und nur 12 Euro Festivalticketpreis ein mehr als gutes Preisleistungsverhältnis. Ein Erfolg auf der ganzen Linie! Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf das nächste Festival und können euch dieses nur empfehlen!
„Days of Construktion“: S-U-M-O Rockfestival im Komm
Die Musikorganisation S-U-M-O (Support your musik organisation) veranstaltet am 6. und 7. Januar ein Rockfestival im Dürener Komm. Rockmusik mit Bands aus ganz Deutschland und dem Kreis Düren lockt nicht nur das junge Publikum an die Bühne. Am ersten Abend spielen Elevator Stunt Team, Where Horizon Ends, Downfall, Recbow und Nme.Mine. Samstags stehen Srtaight Forward, Torn Appart, New Noise Crisis, The Anti Dictrine und Fire in the Attic auf dr Bühne. Das Programm beginnt an beiden Tagen um 20 Uhr. „Days of Construktion“ vereinigt an diesem Wochenende zahlreiche Künstler Deutschlands in Düren. Ein Highlight, bei dem ein Breites Feld der Rockmusik für Unterhaltung sorgt.
Das „Komm“ als Nabel der Metal-Szene
Musikerinitiative S-U-M-O veranstaltet Konzert an zwei Tagen mit vier bekannten Größen und sechs Dürener Bands
Düren. Für zwei Tage will die Musikerinitiative S-U-M-O Düren zum Nabel der deutschen Metal-Szene machen. Am Wochenende sollen vier bekannte Größen und sechs Dürener Bands im «Komm» rocken. Und das Lineup der beiden Festival-Tage Samstag und Sonntag kann sich sehen lassen. Für die Freitags-Headliner «Nme.Mine», die absagen mussten, fanden die Organisatoren mit den Berlinern «Farewell To Words» würdigen Ersatz. Die fünf Jungs plus Frontfrau sind Musikfans beispielsweise als Support für «The Used» ein Begriff und bieten einen Stilmix aus Newschool und Emo.
Ebenfalls Freitag spielen hart und melodisch «Recbow». Die Kölner vergleichen ihren Stil mit Hoobastank und Incubus. «Fire In The Attic» spielen Emocore und sind auch international gefragt. Ihr Auftritt bildet den Abschluss des Samstags-Konzertes. Zuvor spielen „The Anti Doctrine“, die unterschiedlichste Stile des Metal mischen. Als Initiative für die lokale Musikszene lässt S-U-M-O natürlich auch hiesige Bands nicht zu kurz kommen. AB 20 Uhr spielen Freitag die Emocore-Band „Elevator Stunt Team“, „Where Horizon Ends“ (Metalcore) und die Metaler von „Downfall“. Den Anfang am Samstag um 20 Uhr machen die Dürener Metaler „Straight forward“ und Torn Apart“, gefolgt von den New Metalern „New noise crisis“. Tickets für den jeweiligen Abend gibt es an der Abendkasse, das Festivalticket für beide Abende im Vorverkauf im „Komm“, August Klotz-Str.21,52349 Düren.
Katalysator für die heimische Musikszene
Musikinitiative SUMO macht sich seit April 2004 fÜr lokale Bands stark. Vorbereitungen für den neuen sampler laufen auf hochtouren.
Düren. Gemeinsam sind wir stark! Einer für alle, alle für einen! Das Prinzip dieser Sprichwörter ist geläufig und klingt einfach. Der Gemeinschaftsgedanke, der dahinter steckt, war unter den Dürener Bands allerdings lange Zeit nicht vorhanden. "Unterhalb der Bands ost aber mittlerweile erkannt worden, dass man zusammen halten muss," kommentiert Dominik Szelinski von der Dürener Musikinitiative SUMO ein Umdenken unter den jungen Dürener Bands. Dass dem so ist, ist zu einem guten Teil auch ein Verdienst von SUMO. Die Musikinitiative hat sich schon mit Ihrer Namensgebung - Support Your Music Organisation - die Förderung der lokalen Musikszene auf die Fahnen geschrieben.
Im April 2004 gegründet, ging SUMO aus dem kleinen Musikvertrieb "Support Your Mailorder" ("SUPPORT MAILORDER"; Anmerkung von S-U-M-O) hervor, unter dessen Namen Oliver Kirfel und Bernd Neffgen seit 1999 bereits Konzerte organisierten. Zu den beiden gesellten sich recht bald Dominik Szelinski und Sandra Stephan und komplettierten SUMO. Seitdem haben die Vier Einiges in Düren bewegt: Regelmäßig organisieren sie Konzerte mit Dürener Bands und überregionalen Headlinern. Das sei wichtig, so Oliver, um jungen Bands hochwertige Auftrittsmöglichkeiten zu bieten. Mehr Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen, war auch der Hauptgedanke, der hinter der Gründung von SUMO stand: "Wir sind alle als Musiker tätig und haben aus erster Hand erfahren, dass es in Düren nur zwei, drei Möglichkeiten gibt etwas zu machen," so Dominik Szelinski hinsichtlich der kargen Konzertlandschaft in punkto Rockmusik. Mit dem KOMM und MultiKulti haben sich allerdings gute Kooperationen entwickelt. Da sich die Aktivitäten von SUMO zumeist auf Rockmusik der härteren Gangart konzentrieren, mangelt es auch an einer starken Lobby, oder gar einem Sponsor. Um neben Studium, Hobby und ihren Bands noch SUMO zu leiten, bedarf es den Vier schon unerschütterlichen Idealismus und auch eine Menge Eigenkapital. Trotz aller Widrigkeiten ist die Bilanz von SUMO beeindruckend. Neben Konzerten veranstaltet man eine Party: "Non Commercial", so der Titel der Veranstaltung, die im Juni erfolgreich angelaufen ist, eine Fortsetzung steht im Oktober an. Darüber hinaus fördert SUMO mit ihrer Internetpräsenz die Kommunikation der heimischen Bands untereinander. Auch Radiosendungen und technische Dienstleistungen gegenüber anderen Veranstaltern stehen auf der Tagenordnung. Schließlich hat SUMO Anfang des Jahres eine Sampler CD mit heimischen Bands herausgebracht, die auf so große Resonanz gestoßen ist, dass mittlerweile die Vorbereitungen für einen zweiten Sampler laufen, für den Bewerbungen noch bis zum 1. Oktober möglich sind. Zukünftig soll ein derartiger Sampler jedes Jahr einscheinen und die rege Dürener Musikszene dokumentieren. Das Erscheinen des zweiten SUMO-Samplers Anfang des nächsten Jahres soll dann mit einen zweitägigen Konzert gefeiert werden. "Das wird eine richtig dicke, fette Party," verspricht Dominik bereits jetzt. Damit ein Samplerbeitrag nicht am Geld für einen Studioaufenthalt scheitert, hat SUMO kurzerhand musikalisches Equipment gebündelt, um so jungen Bands die Möglichkeit für Studioaufnahmen zu ermöglichen.
Dies verdeutlicht erneut den Gemeinschaftsgedanken, der hinter SUMO steht: "Jeder gibt etwas dazu und durch das Gemeinsame haben alle mehr als jeder für sich hätte," so Bernd Neffgen. Dabei ist SUMO keine exklusive Angelegenheit oder elitärer Zirkel: "Sobald Du Musik machst, ist SUMO interessant für dich," möchte Oliver die Leute ermutigen mitanzupacken. "Wir sind letztendlich nur die Leute, die das koordinieren, wir sind der Katalysator." in Zukunft möchte man bei SUMO auch HipHop- und Technomusik mit ins Boot holen und so zwischen den Musikstilen Brücken bauen. Damit jedoch nicht genug: SUMO denkt auch über eine Weiterentwicklung zu Plattenlabel und Booking-Agentur nach. Gemeinsam werden sie es schon schaffen.
Die Initiative Sumo feiert am Samsatg, 2.April, ihr Einjähriges Bestehen. Dabei handelt es sich nicht, wie vielleicht vermutet um eine Organisation fettleibiger Ringer, sondern die Musikinitiative“ suppoert your music organisation“. Nach nur einjähriger tätigkeit kann die Organisation auf zahlreiche Konzerte mit über 20 Bands aus Düren und Umgebung zurückblicken. Natürlich gibt es auch zum Geburtstag ein Jubiläumskonzert. Und zwar steigt das um 19 Uhr im Multikulti im Haus der Stadt. Mit dabei sind die Dürener bands Secluded, Car stay home, Downfall und die Paderborner Truppe Diatribe verpflichtet.
Fünf Bands greifen Samstag zum Geburtstag kräftig in die Seiten
"S-U-M-O" feiert einjahriges mit konzert ab 19 uhr im "MultiKulti". Ziel: die Gemeinschaft von musikschaffenden fördern.
Düren. Die örtliche Musikszene unterstützen: Dies hat sich die Initiative "S-U-M-O" (Support Your Music Organisation) auf die Fahne geschrieben. Im ersten Jahr ihres Bestehens veranstaltete sie deshalb zahlreiche Konzerte mit mehr als 20 Bands aus Düren und Umgebung. Konzerte, die bislang über 1.000 Musikfans ins "KOMM"-Zentrum oder ins "MultiKulti" lockten. Am kommenden Samstag, 2. April, steigt nun das erste Konzert im neuen Jahr. Im "MultiKulti" (Haus der Stadt) soll es zum Einjährigen natürlich etwas ganz Besonderes geben: Die Dürener Bands "Secluded", "Car Stay Home", "Downfall" und "Corosun" bieten von Punk über Rock und Metal alles, was ein zünftiger Abend für Fans solider Gitarrenmusik braucht, verspricht Dominik Szelinski. Als "Headliner" sind die Paderborner "Tribute" (DIATRIBE; Anmerkung von S-U-M-O) eingeladen - mit einer europaweit veröffentlichten CD und just von einer Italien-Tour zurückgekehrt. "S-U-M-O" hat inzwischen ein Internetforum eingerichtet, das über 130 Mitglieder verzeichnet und täglich von mehreren hundert Fans angeklickt werde. Außerdem veröffentlichte die Musikinitiative den ersten Dürener Sampler - eine Musiksammlung, die zwölf Bands mit 17 Stücken auf einer CD vereint. Szelinski: "Wir haben das festes Ziel vor Augen, eine lebendige und zusammengewachsene Gemeinschaft von Musikschaffenden zu fördern." Der Eintritt zum Samstagskonzert beträgt 5 Euro. Weitere Informationen zu "S-U-M-O" und vielen Bands der Dürener Musikszene unter www.s-u-m-o.de.